Unser Ziel

Gewässer sind wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Geschützte Arten wie die Groppe, das Bachneunauge oder die grüne Flussjungfer sind dort zu Hause. Viele Bäche in Hessen wurden in der Vergangenheit ausgebaut, begradigt und in ein Betonbett gedrängt. An ihren Ufern können keine Bäume und Sträucher mehr wachsen, Insekten finden keine Nahrung und Fische können nicht mehr ungehindert schwimmen. Mit dem Programm „100 Wilde Bäche für Hessen“ wird diesen Gewässern wieder ein breites und unberührtes Ufer und ein natürliches Bachbett zurückgeben, wo das Wasser frei laufen kann.

Bäche in Hessen werden wieder wild, natürlich und artenreich

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verfolgt das Ziel, dass alle Oberflächengewässer und auch das Grundwasser einen guten ökologischen und chemischen Zustand bis zum Jahr 2027 erreichen. Derzeit befinden sich 14,6 Prozent der hessischen Fließgewässer in einem sehr guten bis guten ökologischen Zustand. 2014 waren es nur 4,8 Prozent.

Das Programm „100 Wilde Bäche für Hessen“ gibt der Umsetzung der WRRL einen neuen Schub. Es trägt zur vermehrten Maßnahmenumsetzung und damit zur Zielerreichung bei.

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verfolgt das Ziel, dass alle Oberflächengewässer und auch das Grundwasser einen guten ökologischen und chemischen Zustand bis zum Jahr 2027 erreichen. Derzeit befinden sich 14,6 Prozent der hessischen Fließgewässer in einem sehr guten bis guten ökologischen Zustand. 2014 waren es nur 4,8 Prozent.

Das Programm „100 Wilde Bäche für Hessen“ gibt der Umsetzung der WRRL einen neuen Schub. Es trägt zur vermehrten Maßnahmenumsetzung und damit zur Zielerreichung bei.

Ziel VI: „Erreichung eines ökologisch günstigen Zustands der hessischen Gewässer, wesentliche Herstellung der Durchgängigkeit der Fließgewässer für wandernde Fischarten (gemäß Wasserrahmenrichtlinie bis zum Jahr 2027) und Verbesserung des Zustands der an Wasser gebundenen biologischen Vielfalt.“

Hessen setzt dieses Ziel insbesondere in Verbindung mit der WRRL um, indem typische Gewässerlebensräume erhalten oder wiederhergestellt werden. Dafür wird in Renaturierungsmaßnahmen investiert, um die Gewässerstruktur und die ökologische Durchgängigkeit zu verbessern. Die Wiederherstellung der „100 Wilden Bäche“ als naturnahe Lebensräume leistet einen entsprechenden Beitrag. Zudem wird die biologische Vielfalt in und an den Gewässern verbessert.

Beitrag zur Hessischen Biodiversitätsstrategie

Die Vorteile von Gewässerentwicklungsmaßnahmen

Biodiversität

Natürliche Bächen und ihre Auen sind Hotspots der biologischen Vielfalt. Hier leben besonders viele Tier- und Pflanzenarten.

Biotopverbund

Tier- und Pflanzenarten müssen zwischen verschiedenen Lebensräumen wechseln können. Renaturierte Bäche schaffen wichtige Verbindungen.

ökologischer Hochwasserschutz

Die Anbindung des Gewässers an die Aue ermöglicht temporäre Überschwemmungen und bietet damit wichtige Rückhalteräume bei Hochwasser.

Klimarelevanz

Strukturreiche und durchgängige Gewässer puffern negative Auswirkungen des Klimawandels. Z.B. können sich Fische so in kühlere und tiefere Gewässerzonen zurückziehen.

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100 Wilde Bäche für Hessen ist ein Projekt des
Hessischen Ministeriums für Umwelt,
Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Mainzer Straße 80
65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 815 131 0
E-Mail: wilde-baeche-hessen@umwelt.hessen.de