Wanne
Untere- und Obere Forellenregion
Die Wanne entspringt südöstlich von Fulda im Gemeindegebiet von Poppenhausen. Auf einer Gesamtstrecke von 16 km verläuft das Gewässer durch die Gemeindegebiete von Poppenhausen, Dipperz und Petersberg. In der Ortslage Margretenhaun mündet die Wanne in die Haune. Die Wanne gehört zu den grobmaterialreichen, silikatischen Mittelgebirgsbächen (Gewässertyp 5).
Defizite am Gewässer
Hauptprobleme für eine naturnahe Gewässerentwicklung sind das weitgehende Fehlen natürlicher und naturnaher Gewässerrandstreifen sowie mehrere Wanderhindernisse für Fische und wassergebundene Kleintiere.
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Flächenmanagement
Geplante Verbesserungen durch:
- Abschnittsweiser Ankauf von Gewässerrandstreifen
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Rückbau einer vorhandenen Wehranlage
Lineare Durchgängigkeit
Lineare Durchgängigkeit
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Rückbau einer vorhandenen Wehranlage
Einblicke ins Projekt
Die Auftaktgespräche mit den Kommunen Dipperz und Petersberg haben im Juni 2022 stattgefunden. Im Rahmen eines Runden Tisches im September 2022 wurde unter Beteiligung der Kommunen und den Fachbehörden die Maßnahmen zu Gewässerentwicklung an der Wanne konkretisiert.
An mehreren Wanderhindernissen hat sich die lineare Durchgängigkeit durch die eigendynamische Entwicklung des Gewässers auf natürlichem Wege wiederhergestellt. Anfang 2025 konnte schließlich die Planungsleistung vergeben werden. 2025 wurde eine Entwurfsplanung erstellt. 2026 soll diese zur Genehmigung eingereicht werden. Die Umsetzung der Maßnahme ist für Ende 2026/Anfang 2027 vorgesehen.
Auf dem Gebiet der Gemeinde Petersberg benötigt die Wanne Fläche für Gewässerrandstreifen. Der Flächenerwerb wird aktuell durchgeführt. Die Gemeinde befindet sich noch in Abstimmungen zur Förderung.








