Lache
FFH-, Vogelschutz- und Naturschutzgebiet
Eisvogel, Brachpieper
Die Lache ist als kleines Niederungsfließgewässer in Fluss- und Stromtälern (Gewässertyp 19) klassifiziert und fließt durch die Landkreise Darmstadt-Dieburg und Offenbach. Sie entspringt als „Neuer Graben“ im Gemeindegebiet Eppertshausen und fließt anschließend in östliche Richtung. Nach einer kurzen Fließstrecke überquert der Bach die Kreisgrenze zu Offenbach. Nördlich von Eppertshausen überquert der Bach erneut die Kreisgrenze und befindet sich wieder im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bei Harreshausen mündet die Lache nach einer Fließstrecke von 15,1 km schließlich in die Gersprenz.
Die Lache passiert auf ihrem Fließweg das FFH-Gebiet „Neuwiese und Wald nordöstlich von Messel“, das Naturschutzgebiet „Erlenwiesen bei Ober-Roden“ und das Vogelschutzgebiet „Untere Gersprenzaue“ :
Defizite am Gewässer
An der Lache lassen sich an verschiedenen Stellen negative Veränderungen erkennen. So existieren einzelne Wanderhindernisse für Fische und wassergebundene Kleintiere. Der Bach ist an verschiedenen Stellen begradigt und strukturarm. Darüber hinaus ist die naturnahe Entwicklung des Gewässers durch das abschnittsweise Fehlen naturnaher Gewässerrandstreifen eingeschränkt.
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Strukturaufwertungen und
Flächenmanagement
Geplante Strukturverbesserungen durch:
- Umstrukturierung von Gewässersohle und Ufer
- Entfernung naturferner Elemente
- Abschnittsweiser Ankauf von Uferrandstreifen
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Entfernung oder Umbau vorhandener Wanderhindernisse
Lineare Durchgängigkeit
Lineare Durchgängigkeit
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Entfernung oder Umbau vorhandener Wanderhindernisse
Einblicke ins Projekt
Die Stadt Rödermark hat zunächst in einem Grenzbereinigungsverfahren den Flächenerwerb durchgeführt. Mit Beginn 2026 sind die Planungsleistungen beauftragt worden. Es erfolgt nun die Grundlagenermittlung und die Vorplanung.
Die Gemeinde Eppertshausen hat den Auftrag zur Planung der Renaturierung an ein qualifiziertes Planungsbüro vergeben. Mit einem Abschluss der Genehmigungsplanung ist Ende 2026 zu rechnen. Der Flächenerwerb wird seitens Kommune selbstständig finalisiert.
Die Stadt Babenhausen möchte zunächst den Flächenerwerb tätigen und wird hierbei seitens der HLG unterstützt. Ein Flächenbedarfsplan liegt vor und in 2026 soll der Grunderwerb getätigt werden. Die Planung wird seitens des Wasserverbands Gersprenz beauftragt werden. Die Ausschreibung wird vorbereitet.








