Igelbach

Gewässerkennzahl 42624
Einzugsgebiet in Hessen 11,74 km²
Gewässerlänge in Hessen 7,6 km
Anliegerkommunen Dipperz (Fulda), Hofbieber (Fulda)
Schutzgebiete

FFH-Gebiet, Vogelschutzgebiet

Besondere Arten

Kammmolch, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Schmale Windelschnecke, Eisvogel, Flußuferläufer, Kiebitz

Der Igelbach entspringt östlich von Fulda im Gemeindegebiet von Dipperz. Abschnittsweise verläuft das Gewässer durch das Gemeindegebiet von Hofbieber und mündet oberhalb der Ortslage Dipperz in die Wanne. Der Oberlauf des Igelbachs liegt im Vogelschutzgebiet „Hessische Rhön“. Die Fließkilometer 3 bis 4,3 sind Teil des FFH-Gebietes „Vorderrhön“. Der Igelbach gehört zu den grobmaterialreichen, silikatischen Mittelgebirgsbächen (Gewässertyp 5).

Defizite am Gewässer

Hauptproblem ist die fehlende lineare Durchgängigkeit des Gewässers für Fische und wassergebundene Kleinstlebewesen. Grund dafür sind Wanderhindernisse in Form von Verrohrungen und Abstürze.

Entwicklungsmaßnahmen

zur Renaturierung

Entwicklungsmaßnahmen 

zur Renaturierung

Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:

  • Entfernung von Wanderhindernissen
  • Beseitigung von Abstürzen durch die Anlage naturnaher Raugerinne
  • Umgestaltung der Verrohrungen

Lineare Durchgängigkeit

Lineare Durchgängigkeit

Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:

  • Entfernung von Wanderhindernissen
  • Beseitigung von Abstürzen durch die Anlage naturnaher Raugerinne
  • Umgestaltung der Verrohrungen

Einblicke ins Projekt

Sachstand

Im Juni 2022 fand ein Auftaktgespräch mit der Gemeinde Dipperz statt. Vertreter der Kommune und der Fachbehörden konkretisierten dann im September 2022 die durchzuführenden Maßnahmen. Anfang 2024 wurde die Planungsleistung ausgeschrieben. Leider hatte kein Planungsbüro ein Angebot abgegeben. Anfang 2025 konnte schließlich erfolgreich ausgeschrieben und die Planungsleistung vergeben werden.

Ausblick

2025 wird durch das Planungsbüro eine Vorplanung erstellt. Hierzu werden ein eventueller Flächenbedarf sowie die Verfügbarkeit dieser Flächen geprüft. Spätestens 2026 soll die Genehmigungsplanung vorliegen.

Synergien

Der Maßnahmenraum liegt abschnittsweise in Natura 2000-Gebieten (FFH- und Vogelschutzgebiete), wodurch sich Synergien zwischen dem Gebietsschutz und den Zielen der Wasserrahmenrichtlinie ergeben. Diese werden im Rahmen der Umsetzung berücksichtigt.

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Defizite am Igelbach

100 Wilde Bäche für Hessen ist ein Programm des Hessischen Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat

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