Ibra
Vogelschutzgebiete
Die Ibra gehört zu den Gewässern III. Ordnung und zum Fließgewässertyp 5.1 „Feinmaterialreiche, silikatische Mittelgebirgsbäche“. Sie entspringt im Fulda-Haune-Tafelland, im Südosten des Schwalm-Eder-Kreises, etwa 2,4 km südwestlich des gleichnamigen Ortsteils von Oberaula. Hinter der Ortslage von Ibra fließt der Bach entlang der L 3294 bis zur Kreisgrenze nach Hersfeld-Rothenburg, wo er den Ibra-Stausee speist. Von hier an folgt die Ibra der K 32, durch die Ortsteile Reimboldshausen und Gershausen bis zum Hauptort Kirchheim, wo sie in die Aula mündet.
Defizite am Gewässer
Gemäß dem Maßnahmenprogramm des Landes Hessen zur Zielerreichung der Wasserrahmenrichtlinie, liegt das hauptsächliche Defizit am Bach in der fehlenden Durchgängigkeit. Diese wird durch Überfahrten, Verrohrungen, und eine Wehranlage eingeschränkt. Der Ibra-Stausee, der ebenfalls unpassierbar für Fische und die meisten Fischnährtiere ist, ist nicht Teil des Maßnahmenprogramms.
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Strukturaufwertungen und
Flächenmanagement
Geplante Strukturverbesserungen durch:
- Initialmaßnahmen zur eigendynamischen Gewässerentwicklung
- Kleinere Maßnahmen zur strukturellen Aufwertung der Gewässersohle und der Uferbereiche
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Beseitigung von Abstürzen durch Sohlrampen/-gleiten
- Entfernung von nicht mehr benötigten Bauwerken
- Rückbau von Ufer- und Sohlverbau
- Einbringen von Sohlsubstrat
Lineare Durchgängigkeit
Lineare Durchgängigkeit
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Beseitigung von Abstürzen durch Sohlrampen/-gleiten
- Entfernung von nicht mehr benötigten Bauwerken
- Rückbau von Ufer- und Sohlverbau
- Einbringen von Sohlsubstrat
Nach den notwendigen Abstimmungen mit den oberen Fachbehörden des Landes (Regierungspräsidium Kassel), wurde ein Ingenieurbüro mit den Planungsleistungen zur Renaturierung der Ibra beauftragt. Dieses erarbeitet ein Konzept, welches mit allen Beteiligten abgestimmt wird. Im Anschluss wird die Genehmigungsplanung erstellt, auf deren Basis die zuständige Wasserbehörde die Umsetzung der Maßnahmen bewilligen kann.









