Eitra
Obere Forellenregion
Die Eitra entspringt im Landkreis Fulda am Westhang des Lichtberges im Hessischen Kegelspiel und fließt am Eiterfelder Ortsteil Leimbach vorbei. Nach etwas mehr als einem Kilometer erreicht sie Eiterfeld, wo sie südlich am Ortskern vorbeifließt. Die Eitra fließt weiter durch Arzell und passiert Buchenau, wo sie in den Landkreis-Hersfeld-Rothenburg übergeht und durchquert den Haunecker Ortsteil Bodes. Die Eitra mündet wenige hundert Meter westlich des Ortes Eitra von Hauneck in die Haune. Die Eitra ist ein feinmaterialreicher, silikatischer Mittelgebirgsbach (Gewässertyp 5.1).
Defizite am Gewässer
Die Eitra ist, obwohl sie abschnittsweise bereits eine vergleichsweise gute Struktur aufweist, über lange Strecken stark eingetieft. Es konnte sich aufgrund unzureichender Breite der Gewässerrandstreifen nur stellenweise einreihiger Bewuchs am Ufer entwickeln. Mehrere Wanderhindernisse, wie z.B. eine Sohlschwelle hinter einer Furt, insbesondere ein großes Wehr oberhalb der Ortslage Bodes, behindern die Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleinstlebewesen.
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Entwicklungsmaßnahmen
zur Renaturierung
Strukturaufwertungen
und
Flächenmanagement
Geplante Strukturverbesserungen durch:
- Uferabflachung und Initialmaßnahmen zur natürlichen Laufentwicklung
- Einbau von Strukturelementen wie Totholz und Steinmaterial
- Abschnittsweiser Ankauf von Gewässerrandstreifen
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Umstrukturierung kleinerer Sohlabstürze innerhalb des Gewässerbettes
- Anlage einer durchgängigen Furt
- Rückbau oder Umgestaltung eines Wehres
Lineare Durchgängigkeit
Lineare Durchgängigkeit
Wiederherstellung der Passierbarkeit für Fische und wassergebundene Kleintiere durch:
- Umstrukturierung kleinerer Sohlabstürze innerhalb des Gewässerbettes
- Anlage einer durchgängigen Furt
- Rückbau oder Umgestaltung eines Wehres
Einblicke ins Projekt
Im Juni 2025 fand ein Startgespräch mit der Gemeinde Hauneck statt. Im Herbst 2025 gab es einen Abstimmungstermin mit den Genehmigungs- und Fachbehörden, bei dem die potenziellen Maßnahmenräume am Gewässer begangen wurden und bereits Maßnahmen konkretisiert werden konnten.
Nach abschließender Klärung letzter offener Punkte kann unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus den Vorabsprachen die Ausschreibung der Planungsleistungen vorbereitet werden.


